Hohenstein Konzerte

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The Lords

Sie feiern in diesem Jahr ihr 58. Bühnenjubiläum, sie sind die deutsche Beatlegende und sie sind als dienstälteste Rockband der Welt immer noch auf Tour: THE LORDS.

1959 als „Skiffle Lords“ in Berlin gegründet, später im Hamburger „Starclub“ mit dem Titel „Die deutschen Beatles“ ausgezeichnet und schließlich mit den ganz Großen der damaligen Szene wie The Who, The Kinks, The Beach Boys oder The Moody Blues gemeinsam auf Tournee, waren sie in den 1960er Jahren auch die musikalischen Botschafter ihrer eingemauerten Heimatstadt Berlin. Und europaweit sorgten sie Mitte der 1960er Jahre für Aufsehen, als sie als erste westeuropäische Band hinter dem so genannten Eisernen Vorhang spielten und im Stadion von Warschau über 25 000 junge Polen zu euphorischer Begeisterung für ein Stück „subversiver“ westlicher Kultur animierten. „Das“, so erinnern sie sich noch heute mit ein wenig Stolz, „haben selbst die Beatles nicht geschafft !“ und das sind:

Leo Lietz, Gitarrist und Sänger, insbesondere aber Gründungsmitglied und das Urgestein der Band, Autor der Lords-Hymne „Poor Boy“ und mit seiner „Berliner Schnauze“ der Entertainer auf der Bühne.

Bernd Zamulo, Bassist und Sänger, seit den frühen 1960ern dabei und der Ur-Rocker der Band, kam von der Nordseeküste nach Berlin und wurde als Lord Bernd prompt zum besten Bassisten Deutschlands gekürt.

Jupp Bauer, Gitarrist, wurde vor über 34 Jahren von Lord Leo für die Band „entdeckt“ und aus der Mönchengladbacher Musikszene „entführt“. Der Jimi Hendrix-Fan kam übrigens als „bayerischer Josef“ auf die Welt.

Philippe Seminara, Schlagzeuger, ist der Jüngste in der Band. Halbe Kraft kennt er nicht, er arbeitet auf der Bühne mit jeder Faser seines Körpers, als könnte jeder Gig der letzte sein.