Hohenstein Konzerte

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Omega & Nazareth & CCR – CREEDENCE CLEARWATER REVIVED – FEATURING JOHNNIE GUITAR WILLIAMSON

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28. July 2018 – Open Air – Kamenz – Hutbergbühne

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CREEDENCE CLEARWATER REVIVED (USA/UK)

FEATURING JOHNNIE GUITAR WILLIAMSON

Vor 50 Jahren, Weihnachten 1967, tauften John Fogerty und sein Bruder Tom ihre Gruppe, die bis dahin unter verschiedenen Namen auftrat, in Creedence Clearwater Revival um – die auch unter dem Kürzel CCR weltbekannt werden sollte. Was dann folgte ist längst Musikgeschichte. Schon mit Veröffentlichung des ersten Albums entstand eine regelrechte CCR-Manie, die bis zu deren Auflösung 1972 anhielt.

Die Woodstock-Legende CCR galt in den späten 60ern und frühen 70ern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt. Mit den Hits wie Suzie Q., Proud Mary, Bad Moon Rising, Who’ll Stop the Rain, Hey Tonight, Have You Ever Seen the Rain u.v.m. tourt Creedence Clearwater Revived featuring Johnnie Guitar Williamson in den letzten Jahren wieder verstärkt durch ganz Europa, begeisterte 2012 allein in Russland und Polen fast 250.000 Fans, rund 120.000 im Jahr 2013 in Italien und 2016 endlich auch in Deutschland fast 50.000 Besucher auf deren Open-Air und Hallen-Tour. Aktuell präsentiert die Band ihr neues Live-Album „Live in Sardinia“ und zeigt sich auf der Jubiläums-Tournee noch lange nicht Tour-Müde.

Vor exakt 20 Jahren, im Frühjahr 1997, scharte der Gitarrist Johnnie Guitar Williamson, der früher auch bereits Mitglied bei den legendären Bands Titanic (1970 gemeinsam auf einer Bühne mit CCR in Paris) und den Animals (12 Jahre lang) war, auserlesene Musiker um sich, um anlässlich der 30-Jahres-Feier die Musik und den Sound von Creedence Clearwater Revival wieder auferstehen zu lassen. Mit dem typischen Gitarrensound, mittels der betagten Fender Deville-Verstärkern, wurde den vielen alten CCR-Hits neues Leben eingehaucht. Was eigentlich als ein einmaliges Event gedacht war, entwickelte sich dank des großen Erfolges und der Qualitäten der Bandmitglieder, sowie der enormen Nachfrage bei Veranstaltern und Fans zu einem dauerhaften Live-Projekt. Mit dem neuen Frontmann John W. Doyle hatte Creedence Clearwater Revived zudem ein Pendant für John Fogerty gefunden, der stimmlich zwar etwas anders klingt, der aber dennoch ein großartiger Sänger und ausgezeichneter Gitarrist ist, stets in der Lage, dem legendären Johnnie Guitar Williamson auf der Bühne Paroli zu bieten, so dass die Besucher in den Genuss einiger vorzüglicher Twin-Gitarren-Solis kommen. John Doyle ist derart überzeugend, dass die Konzertbesucher regelrecht die Intensität jedes einzelnen Songs, wie sie einst von der Originalband live ausgestrahlt wurden, neu erleben und wahrhaft spüren. Dabei besticht Doyle nicht nur mit einer enormen Bühnenpräsens und starken Entertainer-Qualitäten, sondern auch durch seine erstklassige Gitarrenarbeit und die sympathische Ausstrahlung.

Die ganze Band schaffte es mit ihrer vollen Hingabe tatsächlich, den Spirit der Woodstock-Ära erfolgreich in die Neuzeit zu transportieren, den CCR-Kult weiter hoch zu halten und den Sound von einst in das Jetzt und Hier zu transformieren. Dadurch kommen die vielen CCR-Songs der 60er/70er Jahre nicht puristisch rüber, sondern zeitgemäß, wirken lebendig und klingen trotzdem eben typisch nach Creedence Clearwater Revival. Die Band besticht einfach durch Authentizität und Spielfreude. Davon konnten sich dann auch in den letzten 20 Jahren die zahlreichen Besucher rund um den Erdball bis nach Australien immer wieder aufs Neue überzeugen. Creedence Clearwater Revived strahlt live ihre überragenden musikalischen Qualitäten derart überzeugend aus, dass es sehr an die guten alten CCR-Glanzzeiten erinnert. In dieser Besetzung hat die Band als Headliner zuletzt 100.000 Leute in Samara (Russland), 80.000 Besucher in Warschau (Polen), ca. 50.000 in Turin und 35.000 in Rom (jeweils Italien), sowie rund 20.000 Open-Air Besucher 2016 in Deutschland restlos begeistert. Sie traten in der Silvesternacht im polnischen TV vor einem Millionen-Publikum live auf den Stufen des Kulturpalastes in Warschau auf und spielten weltweit als Top-Act auf diversen Festivals, wie z.B. bei den „Rock-Giganten“ in Riesa neben Bob Geldof und den Boomtown Rats.

CCRevived tritt mit einem All-Star Line-up auf:

Johnnie Guitar Williamson – Lead guitar and Vocals (geb. 1947)

Ex Mitglied der norwegischen Kultrockband “Titanic” (1970 – 1979) und über eine Dekade lang Gitarrist bei den legendären Animals. Arbeitet aber auch mit großen Namen wie Spencer Davis, Chris Farlowe, Noel Redding, Paul Jones (The Blues Band), Eric Bell, Jerry Donahue, Don Airey (Deep Purple), Rick Wakeman (Ex-Yes) u.v.m. zusammen und teilte sich eine Bühne mit Rory Gallagher, Robert Plant, Led Zeppelin, Deep Purple, Tony Joe White, John Mayall, Jethro Tull, Whitesnake, Cream und Chuck Berry, um nur einige zu nennen.

Seit 1997 bei CCRevived

John W. Doyle – Lead vocal and Guitar (geb. 1977)

War viele Jahre in der Band von Dave Sharp (The Alarm) als Sänger und Gitarrist tätig. Arbeitete mit Iggy Pop, Zoot Money und Gary Fletcher zusammen und machte dann solo als Singer- Songwriter Karriere. Ist aber auch als Gitarren-Lehrer, Studiomusiker und Produzent sehr gefragt.

Seit 2016 bei CCRevived

Chris Allen – Bass and Vocals (geb. 1952)

Aktuell auch Leadsänger der britischen Rock-Legende „The Troggs“,

ehemaliges Mitglied bei der „Denny Laine Band“.

Seit 1997 bei CCRevived

Walter Day – Drums and Vocals (geb. 1945)

Hat mit Don Henley von den Eagles gearbeitet, mit Alan Silson von Smokie, war bei The Move und tourte mit den Swinging Blue Jeans, den Kinks und Rod Stewart.

Seit 2005 bei CCRevived

 

Omega – 55 Jahre Live On Stage

Ihre Band-Historie ist nur ein paar Wochen kürzer als die der Rolling Stones. Im Juli 1962 hatten Jagger, Richards und Co ihr erstes Konzert in London. Am 23.09.1962 spielen Omega ihr erstes Konzert an der Technischen Hochschule Budapest, hervorgegangen aus zwei Schülerbands, in denen Sänger Janos „Mecky“ Kobor und Keyboarder Laszlo „Laci“ Benkö aktiv sind. Wobei ihre Vorgeschichte bis ins Jahr 1959 reichte, damit hätten die Ungarn sogar die ältere Rockband. Was nicht weiter wichtig wäre, hätte es nicht 50 Jahre später ein Versprechen von Sänger und Bandleader Janos Kobor gegeben: So lange die Rolling Stones spielen, machen wir auch weiter.

Sie haben weiter gemacht. Im Laufe der vergangenen gut zehn Jahre hat die Band ein Spätwerk produziert, das die früheren Erfolge so würdig wie eindrucksvoll fortsetzt. Ihre legendären Live-Qualitäten und die überragende Laser-Show haben sie im Jubiläumsjahr 2016/2017, anlässlich ihrer „55jährigen Geburtstagstour“ erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sei es beim Festival „Rock-Giganten“ im sächsischen Riesa an der Seite von Boomtown Rats, Nazareth und CCR, den zahlreichen Shows mit Dieter „Maschine“ Birr von den Puhdys im gesamten Bundesgebiet oder den vielen Solo-Shows von Omega im Laufe des Jahres in der Schweiz, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei und Kroatien.

1970 feiert die Band  ihren internationalen Durchbruch mit „Gyöngyhajú lány“ (“Mädchen mit dem Perlen im Haar”). Der Song bringt Festivalpreise, nationale und internationale Auszeichnungen, wird in der Version „Schreib es mir in den Sand“ für Frank Schöbel dessen größter Hit und liefert zweieinhalb Jahrzehnte später noch den Scorpions die Vorlage zu ihrem Erfolg „White Dove“. Wie sehr Omega Songs auch heute aktuell im Im Jahr 2017 feiern Kobor und Co den 55. Band-Geburtstag. Der führte sie zum Jahresauftakt ihrer ausgedehnten Jubiläumstour am 25. März in die zentralpolnische Stadt Piotrkow Tribunalski, wo 30.000 Zuschauer samt Ehrengästen wie Polens Ministerpräsident zu Gast waren. Aus diesem Anlass erscheint in limitierter Auflage das neue Album „Once Upon A Time In The East“ u.a. mit Coverversionen von Polens größtem Star Czeslaw Niemen und Gastauftritten etwa von „Maschine“ Dieter Birr oder Brian May.

Zahlreiche weitere Konzerte u.a. in Deutschland, Tschechien, der Schweiz, der Slowakei, in Rumänien schlossen sich an. Natürlich auch in den großen ungarischen Musik- und Sporthallen. Ihren Abschluss findet die Jubiläumstour mit zwei Auftritten im Budapester MTK Stadion.

Die Studioarbeit am angekündigten Album „Testamentum“ wurde für diese Jubiläumstour extra unterbrochen. Dieses soll quasi die lange Jubiläumstournee Ende 2018 abschließen. Bei „Testamentum“ werden wieder internationale Gäste dabei sein, es soll stark auf Keyboards basieren und an die kommerziell erfolgreichste Omega-Zeit mit „Time Robber“ anknüpfen, so wird versprochen. Und auch wenn „Testamentum“ vielleicht danach klingt – als Schlusspunkt für Omega ist dieses Album nicht gedacht. Schließlich steht ja noch immer das Versprechen von Janos Kobor: So lange die Rolling Stones…

 

Die Band:

Làszlò Benkö (Organ)

Ferenc Debreczeni (Drums)

Zsolt Gömöry (Organ)

János Kóbor (Vocals, Arrangement)

Tamás Szekeres (Guitar)

Kati Szöllössy (Bass)

Albert Földi (Organ)

George Hill (Co-Vocals)

 

Nazareth

Konventionellen, sauber gespielten Hard-Rock mit einem wohlklingend klagenden Gesang machten die schottischen Nazareth aus der Nähe von Edinburgh ab 1969 zu ihrem Programm. Gegründet wurde die Band von Dan McCafferty (vocals), Manny Carlton (guitar), Pete Agnew (bass) und Darrel Sweet (drums). Der harte Kern der Band blieb über 20 Jahre zusammen. In diesen zwei Jahrzehnten bewährte sich Nazareth als solide und perfekt eingespielte Live-Formation, die ein Dutzend Top-Hits und fünf Bestseller-Alben verbuchen konnten. Millionenhits wie „Love Hurts“, „This Flight Tonight“ und „Dream On“ wurden zu Meilensteinen der Rockmusik und die Band zu einer der einflussreichsten Hardrock-Formationen der 70er und 80er Jahre. Spätere Legenden wie Guns N‘ Roses und Metallica zählen Nazareth zu ihren wichtigsten Einflüssen. Tatsächlich gehört die Band in eine Riege mit Led Zeppelin, Deep Purple und Black Sabbath. Als 1973 Richie Blackmore einen Nachfolger für den geschassten Ian Gillan bei Deep Purple suchte, fragte er nach einem gemeinsamen Auftritt als erstes den Nazareth-Frontmann und bekam glatt eine Abfuhr.

Der schnörkellose Heavysound fand besonders viel Resonanz in Kanada, Deutschland, Österreich, Skandinavien, der Schweiz und später auch in den USA. Die Rockfans schätzten die aggressive Bühnenshow die von einem agilen McCafferty dominiert wurde, und das allürenfreie, korrekte Auftreten der Musiker. Nazareth avancierten zur beliebten Festival-Attraktion, überzeugten durch eine ausgeprägte Homogenität in der Gruppe und einem routinierten Umgang mit den Medien.

Im Jahr 1990 zog sich Manny Carlton aus dem Musikbusiness zurück und überließ Billy Rankin seinen Platz, der schon Anfang der 80er Jahre mit Nazareth zusammenarbeitete. Auch 1994 blieb die Band ihrem Programm treu und bot mit ihrem Album „Move me“ bodenständigen Schotten-Rock, schwermütig schöne Balladen und schnurgerade Midtempo-Titel von maßvoller Härte. Ende 1994 wurde Billy durch Jimmy Murrison ersetzt, der bis heute neben dem Originalmitglied Pete Agnew dabei ist.

1999 erschien das Album „Boogaloo“. Im gleichen Jahr musste nach dem plötzlichen Tod von Darrel Sweet der Posten des Schlagzeugers neu besetzt werden. Lee Agnew übernahm diesen Job.

Nachdem es Ende der 80er Jahre im Konzertgeschäft etwas ruhiger um die Schotten geworden war, gab es in den 90er Jahren wieder fulminante ausverkaufte Tourneen und seitdem tourt die Band wieder regelmäßig in der ganzen Welt. Beleg für die auch heute noch außergewöhnlichen Live-Qualitäten von Nazareth ist die 2002 veröffentlichte DVD „Home Coming – Live in Glasgow“.

2008 hat die Band erstmals nach 10 Jahren das neue Studio-Album „The Newz“ veröffentlicht, welches im September / Oktober 2007 in der Schweiz aufgenommen wurde und bis in die Top-40 der internationalen Longplayer-Charts vordrang. Das letzte Album mit Dan als Sänger erschien 2011. „Big Dogz“ schaffte es auch wieder bis in die Top-40.

Seit dem Frühjahr 2014 hat die Band mit Carl Sentence einen neuen Frontmann, der vom bisherigen Sänger Dan McCafferty höchst persönlich ausgewählt und in die Band eingeführt worden ist. Ein halbes Jahr lang trat die Band zu fünft auf, mit 2 Sängern, um Carl bestmöglich eingearbeitet und für die perfekte Nazareth- Bühnenshow vorbereitet der weltweiten Fangemeinde künftig allein präsentieren zu können. Dabei versteht Carl sein Handwerk von der Pieke auf: Bereits von 1975 an war er Frontmann der bekannten walisischen Rockband „Leading Star“, 1988 wurde er Sänger bei „Monroe“ und anschließend bei „Tokio Rose“, ehe er bei der weltberühmten Hardrock-Combo „Krokus“ einstieg (1999 bis 2002). Von 2006 bis

2013 tourte er mit Deep Purple Keyboarder Don Airey & Friends und bringt somit ein riesen Fundus an Erfahrung und Qualität mit. Dan McCafferty setzte sich nach der erfolgreichen Übergabe seines Nachfolgers, Ende 2014 zur Ruhe.

Mit neuem Sänger und frischem Elan ging die Band 2014 ins Studio. Heraus kam das neue Studio-Album „Rock ’n‘ Roll Telephone“, welches wieder an den typischen alten Hardrock-Sound erinnerte und das erfolgreichste Nazareth-Album der letzten 20 Jahre werden sollte.

Nazareth ist eine der wenigen Bands aus der Anfangszeit des Hardrocks, die es bis heute geschafft haben sich im harten Music-Bizz zu behaupten und ihre Originalität zu bewahren.

Jimmy Murrison – Guitar | Pete Agnew – Bass

Carl Sentence – Vocals | Lee Agnew – Drums